Zur Gesundheitsvorsorge bei Hunden gehören regelmäßige Impfungen,
Wurmkuren und Fellpflege. Bei Auffälligkeiten sollte der Tierarzt
um Rat gefragt werden. Je nach Rasse erfordert die Fellpflege
tägliches Bürsten, regelmäßiges Scheren oder Trimmen. Ohren, Augen
und Krallen sollen regelmäßig kontrolliert werden. Die Fellpflege
dient nicht nur der Sauberkeit, sondern ist auch wichtig, da Parasiten
wie Zecken sich gerne festsetzen. Zecken sind mit einer Zeckenzange
oder Pinzette zu entfernen. Einfach herausziehen, Oel verwenden.
Fell
Jagdhunde werden in der Regel gebürstet und gekämmt, sie sind
diesbezüglich sehr unkompliziert, Ausnahme ist der Afghane, er
muss gebadet und mehrmals gebürstet werden. Terrier werden entweder
den Kurzhaarhunden mit weichem Fell, wie Bullterrier, Staffordshire,
Glatthaarfox zugerechnet. Sie werden lediglich mit einer weichen
Bürste gepflegt. Die Drahthaarterrier wie Welsch, West Highland
White, Schottisch, Airedale u.a. sollten getrimmt werden, d.h.
das abgestorbene Fell wird aus dem Unterfell herausgezupft. Sie
haben kaum Haarwechsel und haaren daher nicht. Hütehunde wie alle
langhaarigen Collies, Bobtails und Schäferhunde müssen ausgiebig
gebürstet werden. Dobermann, Boxer, Dogge u.a werden nur weich
gebürstet. Pudel werden nur geschoren. Sie haaren auch kaum. Zur
Körperpflege gehört das Baden und eventuell das Haarstyling. Es
ist zu beachten, dass vor dem Baden dem Hund Watte in seine empfindlichen
Ohren gesteckt werden, damit kein Wasser hineinläuft. Menschenshampoos
sind für Hunde, wegen des unterschiedlichen pH Wertes, nicht geeignet.
Denken sie daran Ihren Liebling zu frottieren oder auch zu föhnen.
Welpen haben einspezielles Fell, sie sollten nicht gebadet werden.
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Ohren
Ohren werden mit einem feuchten Tuch oder Watte mit Babyöl vorsichtig
regelmäßig gereinigt. Gereinigt wird nur die Ohrmuschel. Braune
Ablagerungen oder Eiter lassen auf Milbenbefall oder Entzündungen
schließen, bitte den Tierarzt aufsuchen.
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Augen
Augen werden mit einem feuchten und fusselfreien Tuch gereinigt,
bitte von innen nach außen wischen. Bei Zugluft entzündet sich
oft die Bindehaut und die Augen tränen und sind gerötet. Eitriges
Sekret, immer tränende und oder trübe Augen deuten auf eine Krankheit
hin.
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Zähne
Zähne sollten nur mit einer speziellen Bürste und Hundezahnpasta
mit entsprechendem Geschmack (Huhn, Leber etc) geputzt werden,
auch Hunde können unter Zahnfleischentzündungen trotz artgerechter
Ernährung leiden. Zahnstein muss vom Tierarzt entfernt werden.
Kauknochen sind auch sehr gut für die Zahnpflege, Tennisbälle
dagegen nicht. Bei starken Mundgeruch bitte den Tierarzt aufsuchen.
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Krallen und Pfoten
Die Pfoten in der kalten Jahreszeit bei Salz, Streu und Schnee
mit warmen Wasser säubern und mit Vaseline oder speziellen Öl
und Fetten eincremen. Die Krallen kann Herrchen oder Frauchen
selbst mit einer Krallenzange schneiden oder dem Tierarzt oder
einem Hundesalon überlassen. Beim Krallenschneiden ist jedoch
Vorsicht geboten, damit nicht das Nagelbett verletzt wird.
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Analdrüsen
Analdrüsen sezernieren einen Duftstoff, der dem Kot zugesetzt,
hilft, das Territorium zu markieren. Sie entleeren sich normalerweise
von selbst. Wenn nicht, müssen sie ausgedrückt werden. Bei geschwollenen
Drüsen rutscht der Hund auf seinem Hinterteil herum, leckt sich
oder läuft im Kreis. Bei entzündlichen Analdrüsen muss der Tierarzt
konsultiert werden. Die Adressen der Hundesalons sowie der Tierärzte
sind unter
"die Kontakte" bei Picco Bello Meißen zu finden.
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